5 Fragen in 5 Minuten mit Zahra Smith

27. April 2022

Du hast eine wirklich beeindruckende Karriere in eher traditionellen Rechtsbereichen vorzuweisen, von Family Offices über die Beratung von Early-Stage- und Fortune-500-Unternehmen in Fragen des geistigen Eigentums bis hin zu Deiner Arbeit für die US Regierung. Was führt Dich zu RPCK?

RPCK ist eine Kanzlei, in der ich viele meiner Fähigkeiten einbringen und mich dem Bereich Impact Investing annähern kann. Das ist eine natürliche Erweiterung meiner Praxis und etwas, das mir am Herzen liegt und mich als Person widerspiegelt. Wenn ich mir anschaue, welche Arten von Mandanten RPCK betreut und in welchen Bereichen sie tätig sind, dann berühren sie alle Bereiche, in denen ich Erfahrung habe. Ich habe Erfahrung mit Litigation, Immobilien, Fusionen und Übernahmen, Risikokapital und Private Equity, und jetzt kann ich all diese Kompetenzen, die ich in mehr als einem Jahrzehnt anwaltlicher Tätigkeit entwickelt habe, an Mandanten im Impact Investing Bereich weitergeben. Man muss wirklich in den traditionellen Rechtsgebieten verwurzelt sein, um ihnen die beste Beratung bieten zu können. Und obwohl große Kanzleien über diese Kenntnisse verfügen, ist es für sie oft eine echte Herausforderung, Impact-Mandanten zu betreuuen, sei es aus Kosten- oder Zeitgründen oder wegen konkurrierender Prioritäten.

RPCK hat etwas wirklich Einzigartiges geschaffen. Es kombiniert die Raffinesse von Finanztransaktionen mit einem umfassenden und authentischen Verständnis von Impact Investing. Ich schätze die Bedürfnisse von Unternehmen sehr, vom kleinen Einzelunternehmen bis zum globalen Unternehmen, und ich habe viele von der Gründungsphase bis hin zum Börsengang begleitet. Außerdem habe ich eine große Schwäche für Entrepreneure und unternehmerisch denkende Menschen.

Ich finde es auch faszinierend, die Sache von der Investorenseite aus zu betrachten, wenn Investoren die Begeisterung für das Unternehmen teilen können, dies aber auf eine Art und Weise tun, bei der das Unternehmen verantwortlich bleibt und dem Investor eine gewisse Rendite bietet. Dieses gesamte Ökosystem ist sehr interessant und für alle Beteiligten sehr lohnend.

Kannst Du uns ein wenig mehr über Deinen Hintergrund erzählen? Du hast viel Erfahrung in einer Reihe von Bereichen, vor allem aber mit Family Offices und aufstrebenden Unternehmen.

Im Laufe meiner Karriere habe ich ein umfassendes Verständnis dafür entwickelt, wie man verschiedene Arten von Mandantenbedürfnissen in den rechtlichen Bereich einbringen kann. Ich habe in verschiedenen Positionen in der Regierung, im Bildungswesen, In-house, in einer Anwaltskanzlei und in einem Family Office gearbeitet, so dass ich sehr flexibel bin und die Anforderungen der verschiedenen Interessengruppen und der unterschiedlichen Mandanten zu verstehen weiß. Aufgrund meines Hintergrunds bei Family Offices würde ich sagen, dass ich in einer einzigartigen Position bin, um die Funktionsweise von Family Offices und deren Abhängigkeit von externen Firmen zu berücksichtigen. Ich verstehe auch viele der Bedenken, die Family Offices in Bezug auf den Datenschutz haben, und dass sie weniger transparent arbeiten als andere Fonds und Firmen. Ich habe ein ausgeprägtes Verständnis dafür und weiß auch, wie sich die Ziele eines Family Office in einer Anlagethese niederschlagen. Ich bin sicher, dass ich dieses Fachwissen bei RPCK einbringen kann.

Vor meiner Tätigkeit als General Counsel bei Otter, speziell für ein einzelnes Family Office, leitete ich das Intellectual Property Ventures Program an der Case Western University, wo ich zahlreiche General Counsel-Tätigkeiten ausgeübt habe, die sehr breit gefächert waren, wie zum Beispiel die Beratung von Unternehmen in den Bereichen Wachstum, Strategie, Schutz von geistigem Eigentum, Kapitalbeschaffung, und Arbeitsrecht.

Wie bist Du zum Impact Investing gekommen?

Ich sehe meine juristische Karriere als eine Entwicklung – eine Art Bogen, der mich zu Impact Investing geführt hat. Angefangen habe ich als General Counsel – ich habe mit jungen, aufstrebenden Unternehmen gearbeitet und ihnen geholfen, ihre erste fünf- oder sechsstellige Investition zu erhalten. Das hat mich dann zu meiner Arbeit bei Otter geführt, wo ich mit ähnlichen Unternehmen zusammengearbeitet habe, allerdings mit anspruchsvolleren Geschäftsstrukturen, mehr Interessengruppen und unterschiedlich komplexen Geschäftsvorgängen. Für den Wechsel zu RPCK habe ich mich entschieden, weil ich mir dachte: „Wie cool wäre es, all das zu tun, was ich bisher getan habe, aber auf eine Art und Weise, die der Welt hilft und sie verbessert?“ Ich hatte noch nie eine so großartige Gelegenheit, und ich freue mich darauf, meine maßgeschneiderten Fähigkeiten für diesen Zweck einzusetzen.

Was begeistert Dich am meisten bei Deiner Zukunft bei RPCK?

Am meisten freue ich mich darauf, sinnvolle Arbeit in den Bereichen Bildung, Umwelt und soziale Gerechtigkeit zu leisten. Was RPCK selbst betrifft, so freue ich mich unglaublich darauf, mit einem so dynamischen und wachsenden Team zu arbeiten. Ich schätze das Gefühl des beidseitigen Mentorship, das bei RPCK so weit verbreitet ist. Es gibt zum Beispiel bestimmte Bereiche, auf die ich mich im Bereich Impact konzentrieren möchte und die es mir ermöglichen würden, meine juristische Erfahrung zu erweitern, und RPCK hat bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie mir dabei gerne helfen werden. Auf der anderen Seite freue ich mich darauf, meine Erfahrung als Mentor für jüngere Anwälte einzusetzen, die sich für Bereiche interessieren, mit denen ich im Laufe meiner Karriere vertraut werden konnte. Ich denke, dass diese Art der zweiseitigen Förderung eine wunderbare Art ist, Recht zu praktizieren, vor allem, weil es in größeren Kanzleien nur allzu leicht passieren kann, dass man sich auf einen einzigen Bereich versteift. Dieser Sinn für Zusammenarbeit hat mich wirklich zu RPCK hingezogen, zusätzlich zu der Tatsache, dass die Kanzlei großartige Mandanten hat und einen echten Einfluss auf die Welt entfalten kann.

Als schwarze Juristin bringst Du Erfahrungen aus erster Hand und eine Perspektive mit, die von RPCK und vielen unserer Kunden, die an Impact-Transaktionen mit positiven DEI-Ergebnissen (Diversity, Equity & Inclusion) interessiert sind, geschätzt werden. Wie beeinflusst Deine eigene Erfahrung als schwarze Anwältin Deine Überlegungen zu diesem nächsten Schritt in Deiner Karriere?

Wenn ich mich umgesehen habe, musste ich während der meisten Zeit meiner beruflichen Laufbahn feststellen, dass ich die einzige schwarze Frau bin. Als ich zum Beispiel an der Case Western University tätig war, war ich eine von nur zwei schwarzen Anwälten, die an der gesamten juristischen Fakultät unterrichteten. Unglücklicherweise war das ein fester Bestandteil meiner gesamten juristischen Erfahrung. Daher war es für mich unglaublich wichtig, die Gelegenheit zu nutzen, in einem Team zu arbeiten, das nicht nur Wert auf Vielfalt legt, sondern dies auch auf sinnvolle Art und Weise tut. Bei RPCK ist man bestrebt, ein vielfältiges Team zu bilden, das nicht nur Teil eines Zahlen- oder Quotenspiels ist, und das war für mich in diesen nächsten Schritt in meiner Karriere sehr wichtig. Ich habe noch nie die Erfahrung gemacht, dass ich diesen Teil meiner Persönlichkeit in die juristische Arbeit und in die Kultur einer Kanzlei integrieren kann, daher freue ich mich sehr über diese Chance.

Zahras ganzes Profil finden Sie hier.

 

Siehe auch:

5 Fragen in 5 Minuten mit Sebastian Martinez-Villalba
5 Fragen in 5 Minuten mit Tom Scriven

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